Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Blutungsstörungen?
common.months_ago
Blutungsstörungen können durch hormonelle oder organische Ursachen entstehen, wie Myome, Polypen der Gebärmutterschleimhaut oder Eierstockzysten. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache: Hormonelle Störungen werden oft mit Hormonen wie der Antibabypille behandelt, während organische Veränderungen in vielen Fällen operativ entfernt werden können. Die Antibabypille führt zu einer regelmäßigen Periode, indem sie die Hormonproduktion im Körper steuert. Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Arzt zu besprechen, ob die Behandlung der Symptome oder der zugrundeliegenden Ursache im Vordergrund stehen soll.
Blutungsstörung: Unregelmäßigkeiten in der Menstruationsblutung, wie zu starke, zu häufige oder ausbleibende Perioden.
Hormone: Botenstoffe, die viele Vorgänge im Körper steuern, auch den weiblichen Zyklus.
Myome: Gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter, die zu Blutungsstörungen führen können.
Gebärmutterschleimhaut: Die innere Schicht der Gebärmutter, in der sich Polypen oder andere Veränderungen entwickeln können.
Eierstock: Organ, das Eizellen und weibliche Hormone produziert. Veränderungen können zu Zyklusstörungen führen.
Antibabypille: Ein hormonelles Verhütungsmittel, das den Zyklus reguliert und den Eisprung verhindert.
Östrogen und Progesteron: Weibliche Geschlechtshormone, die in der Antibabypille enthalten sind.
Hypophyse (Hirnanhangdrüse): Drüse im Gehirn, die die Hormonproduktion im Körper steuert.
Eisprung: Vorgang, bei dem eine Eizelle aus dem Eierstock freigesetzt wird.
Abbruchblutung: Blutung, die nach der Pause der Antibabypille auftritt.
Polyp: Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, die Blutungsstörungen verursachen kann.
Gebärmutterspiegelung: Ein kleiner chirurgischer Eingriff, bei dem mit einer Kamera die Gebärmutter untersucht und Polypen entfernt werden können.
Eierstockzyste: Flüssigkeitsgefüllte Blase im Eierstock, meist gutartig und kann den Zyklus beeinflussen.
Bauchspiegelung: Chirurgischer Eingriff, bei dem mit einer Kamera in den Bauch geschaut und zum Beispiel Zysten entfernt werden.