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Wann sollten Symptome bei Myomen Anlass zur Sorge geben?
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Myome sollten behandelt werden, wenn sie Beschwerden verursachen. Dies ist insbesondere bei starken oder langanhaltenden Blutungen der Fall, die zu Blutarmut führen können. Myome innerhalb der Gebärmutterhöhle oder solche, die nach unten wachsen, können ebenfalls starke Blutungen auslösen, die behandelt werden müssen. Auch Schmerzen, die durch große Myome entstehen, etwa durch Druck auf die Gebärmutterwand oder die Blase mit häufigem Harndrang, sind ein Grund für eine Therapie. Wenn eine Schwangerschaft geplant ist, ist eine ärztliche Abklärung von Myomen, insbesondere jenseits von 5 Zentimetern, wichtig. Sie können während der Schwangerschaft wachsen, Schmerzen verursachen, die Durchblutung von Gebärmutter und Kind beeinträchtigen oder eine Geburt behindern. Kleinere Myome, die keine Symptome verursachen und in der Gebärmutterwand liegen, können hingegen lediglich beobachtet werden und müssen nicht zwingend behandelt werden, solange sie beschwerdefrei bleiben.
Anämie: Blutarmut durch Eisenmangel
Gebärmutterhöhle: Innerer Hohlraum der Gebärmutter
Drangsymptomatik: Ständiger Harndrang oder Druckgefühl
Myom: Gutartiger Tumor in der Gebärmutter
Durchblutung: Zirkulation des Blutes
Blockade (Geburt): Verhinderung des Geburtsvorgangs