Matthäus Krol, BSc MSc MBA - Somnologietechnologe
Wie Bluthochdruck und Schlafapnoe zusammenhängen
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Schlechter Schlaf kann Bluthochdruckkrisen verursachen. Insbesondere Schlafapnoe, bei der es nachts zu Atemaussetzern kommt, ist ein häufiger Grund für erhöhten Blutdruck. Der daraus resultierende Sauerstoffmangel und die Stressreaktion lassen Herz schlagen und Blutdruck steigen. Das sogenannte Non-Dipper-Verhalten, bei dem der Blutdruck nachts nicht sinkt, trägt zur chronischen Erhöhung bei. Bei 89 Prozent der Personen mit unerklärlichem Bluthochdruck liegt eine unbehandelte obstruktive Schlafapnoe vor. Wenn die Blutdruckeinstellung trotz Medikamenten schwierig ist, kann Schlafapnoe die Ursache sein. Eine korrekte Diagnose und eine Überdrucktherapie können dieses Problem lösen und den Blutdruck natürlich senken.
Schlafapnoe: Atemaussetzer im Schlaf
Non-Dipper-Verhalten: Blutdruck sinkt nachts nicht wie üblich
Überdrucktherapie: Behandlung mit Atemmaske und Druckluft