Vorteile der robotischen OP bei gynäkologischen Krebsen
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Die robotische Chirurgie spielt eine bedeutende Rolle bei der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen, insbesondere bei Gebärmutter- und Eierstockkrebs. Dabei werden minimalinvasive Techniken eingesetzt, um präzise Operationen durchzuführen. Eine spezielle Technik ist die Sentinel-Lymphknotentechnik, bei der nur speziell markierte Lymphknoten entfernt werden. Diese Methode findet auch Anwendung bei Gebärmutterhals- und Schamlippenkrebs, wobei je nach Stadium und Tumorgröße verschiedene Ansätze diskutiert werden. Die Entscheidung für eine robotische Operation erfolgt individuell in der Sprechstunde.
robotische Chirurgie: Operative Eingriffe unter Einsatz eines Roboters, der vom Chirurgen gesteuert wird.
gynäkologische Krebserkrankungen: Krebserkrankungen, die das weibliche Fortpflanzungssystem betreffen.
Gebärmutter-Körper-Krebserkrankung: Krebs, der den Körper der Gebärmutter betrifft.
Eierstöcke: Organe, die Eizellen produzieren und Hormone freisetzen.
Eileiter: Dünne Röhren, die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden.
Vektorlymphknoten: Spezielle Lymphknoten, die bei der Krebsdiagnostik untersucht werden.
Sentinel-Lymphknotentechnik: Ein Verfahren zur Entfernung von Lymphknoten, die mit einem bestimmten Mittel angefärbt sind.