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Prof. Dr. Christian Breymann

Menopause und Hormone

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Die FDA hat die Blackbox-Warnung für die menopausale Hormontherapie (MHT) und Substitution aufgehoben. Dies ist eine wichtige Nachricht für Frauen in Menopause, Prämenopause und Postmenopause mit Hormonmangel. Hormonmangel kann zahlreiche negative Auswirkungen haben, darunter Osteoporose, Schwitzen, Wallungen, psychische Effekte wie Brain Fog und Fatigue, Verschlechterung der Hautstruktur und Haare, sowie kardiovaskuläre und metabolische Effekte. Eine rechtzeitige und effektive Gabe von Hormonen, insbesondere von bioidentischem Östrogen und Progesteron, kann viele dieser negativen Auswirkungen reduzieren und bekämpfen. Bei richtiger und individueller Anwendung ist das Risiko für Brustkrebserkrankungen sehr gering und vergleichbar mit dem Normalkollektiv. Frauen werden ermutigt, ihr Anliegen und ihre Probleme bezüglich Hormonmangel mit ihrem Arzt zu besprechen und sich gut beraten zu lassen, ohne Angst vor der menopausalen Hormontherapie zu haben.

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Blackbox-Warnung: Strengste Warnung vor Medikamentenrisiken.

menopausale Hormontherapie: Hormonersatztherapie gegen Wechseljahrsbeschwerden.

Osteoporose: Knochenschwund, erhöhtes Bruchrisiko.

Atherosklerose: Arterienverkalkung, Verengung der Gefäße.

Insulinresistenz: Körperzellen sprechen schlecht auf Insulin an.

Östrogen: Wichtiges weibliches Geschlechtshormon.

Normalkollektiv: Gruppe von Personen ohne spezifische Erkrankung.