Mag. pharm. Thomas Mair
Kreatin oder Aminosäuren – was brauchst du wirklich?
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Die Wahl zwischen Kreatin und Aminosäuren hängt von der Art des Trainings ab. Kreatin eignet sich für schweres Krafttraining, intensive Wiederholungen und Sprints, da es den Muskeln bei kurzzeitigen Belastungen schnelle Energie liefert. Da sich die Kreatinspeicher über die Zeit aufbauen, ist eine tägliche Einnahme erforderlich, wobei Magnesium die Verwertung unterstützen kann. Aminosäuren wie Leucin, Isoleucin und Valin sind vor allem für Ausdauersport, längere Trainingseinheiten oder das Training auf nüchternen Magen relevant, da sie dem Körper während der Belastung als schnelle Energiequelle zur Verfügung stehen. Beide Nährstoffe erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Körper und können sich je nach individuellem Trainingsansatz sinnvoll ergänzen.
BCAAs: Verzweigtkettige Aminosäuren