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Njomza Zendeli BSc

Was ist eine Polysomnographie und wie wird sie durchgeführt?

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Die Polysomnografie (PSG) ist eine zentrale Untersuchungsmethode zur Diagnose von Schlafstörungen wie der obstruktiven Schlafapnoe oder dem Restless-Legs-Syndrom. Während einer Übernachtung im Schlaflabor werden mithilfe verschiedener Sensoren am Körper kontinuierlich wichtige Körperfunktionen aufgezeichnet. Dazu zählen die Gehirnaktivität, Augenbewegungen, Muskelspannung, Herzfrequenz sowie die Atembewegungen, der Atemfluss und der Sauerstoffgehalt im Blut. Die anschließende ärztliche Auswertung dieser Daten ermöglicht eine präzise Diagnose der Ursachen für schlechten Schlaf und Tagesmüdigkeit sowie die Einleitung einer gezielten Therapie.

common.terms

Polysomnografie: Umfassende Untersuchung im Schlaflabor zur Messung verschiedener Körperfunktionen im Schlaf.

Elektroenzephalogramm (EEG): Messung der Gehirnströme zur Beurteilung der Schlafstadien und Gehirnaktivität.

Schlaflabor: Speziell ausgestatteter medizinischer Bereich zur Überwachung und Analyse des Schlafs.

common.sources
science

Geschichte, Ableitung und Auswertung der Polysomnographie

M. B. Specht, T. O. Hirche, R. Schulz

Somnologie, 2019