Matthäus Krol, BSc MSc MBA - Somnologietechnologe
Wie Vorhofflimmern und Schlafapnoe zusammenhängen
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Zwischen Schlafapnoe und Vorhofflimmern besteht ein enger Zusammenhang. Nächtliche Atemaussetzer führen zu Sauerstoffmangel, der Ausschüttung von Stresshormonen und erhöhtem Blutdruck. Diese wiederholte Belastung schädigt das Herzgewebe, fördert Entzündungen und kann den elektrischen Takt des Herzens stören, wodurch Vorhofflimmern ausgelöst oder verschlimmert wird. Eine wirksame Behandlung der Schlafapnoe, beispielsweise mit einer Überdruckmaske, kann das Risiko für Vorhofflimmern jedoch erheblich senken.
Schlafapnoe: Eine Erkrankung, bei der es während des Schlafs zu wiederholten Atemaussetzern kommt.
Stresshormone: Körpereigene Botenstoffe, die bei Belastung den Blutdruck und die Herzfrequenz steigern.
Vorhofflimmern: Eine Herzrhythmusstörung, bei der die Herzvorhöfe unregelmäßig und zu schnell schlagen.
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