Dr. med. Johannes Schmitt
Definition vs. Pillow-Face
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Die Entstehung eines sogenannten Pillow Face nach Unterspritzungen lässt sich durch die richtige Injektionsstrategie und die Auswahl des passenden Fillers vermeiden. Ein aufgedunsenes Erscheinungsbild sowie verschwimmende Gesichtskonturen resultieren meist aus zu weichen Fillern, übermäßigem Volumen oder zu häufigen Behandlungen. Für eine präzise Definition sind stabile Filler erforderlich, die sparsam und gezielt an definierten Punkten injiziert werden. Bei ästhetischen Behandlungen stehen die anatomischen Strukturen und das geeignete Material im Vordergrund, nicht die Menge an injizierten Millilitern. Vor einer Behandlung empfiehlt es sich daher, die geplante Dosis sowie das konkrete Produkt genau abzuklären.
Pillow Face: Ein unnatürlich pralles oder aufgedunsenes Gesicht, meist verursacht durch zu viel oder falsch platzierten Filler.
Filler: Injizierbare Füllsubstanzen (z. B. Hyaluronsäure), die für Volumenaufbau und Konturierung genutzt werden.
Filler-Migration: Unerwünschtes Wandern des gespritzten Fillers in benachbarte Gewebebereiche.
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