Dr. Lia Georgouli
Stress und Haut: Wie Stress Akne, Rosazea, Neurodermitis und Haarausfall beeinflusst
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Stress hat über die sogenannte Gehirn-Haut-Achse einen spürbaren Einfluss auf die Hautgesundheit. Unter Belastung schüttet der Körper Botenstoffe wie Cortisol und Neuropeptide aus, welche die Hautbarriere schwächen, Entzündungen begünstigen und die Talgproduktion verändern können. Infolgedessen reagiert die Haut oft empfindlicher, trockener oder fettiger. Zudem können sich bestehende Hauterkrankungen wie Akne, Rosazea, Neurodermitis oder Psoriasis verschlimmern, und auch diffuser Haarausfall kann zeitverzögert auftreten. Da Stress selten die alleinige Ursache darstellt, empfiehlt sich bei entsprechenden Veränderungen eine dermatologische Abklärung. Gezieltes Stressmanagement kann den Heilungsprozess unterstützen, ersetzt jedoch keine medizinische Diagnose und Therapie.